Nationale Stereotype In Der Italienischen Sportberichterstattung PDF Books

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Nationale Stereotype In Der Italienischen Sportberichterstattung

Nationale Stereotype In Der Italienischen Sportberichterstattung
Author: Helena Pleier
Publisher: diplom.de
ISBN: 3842819145
Size: 21.71 MB
Format: PDF, Kindle
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Inhaltsangabe:Einleitung: Woher beziehen wir unser Wissen über fremde Länder, ihre Eigenheiten und ihre Gepflogenheiten? Ein ausdifferenziertes Bild ist dann möglich, wenn man einige Zeit im anderen Land verbringt und sich mit der dortigen Kultur vertraut macht. Diese Primärerfahrungen sind heutzutage viel eher möglich als noch vor wenigen Jahrzehnten. Doch während deutsche Touristen jeden Sommer über italienische Strände herfallen und so ihren Beitrag zu einem eher einseitigen Nationenbild leisten, gilt Deutschland für die Italiener als ein eher unattraktives Reiseziel und ist deswegen für die überwiegende Mehrheit ein wenig bekanntes Land sie kennen es viel schlechter als im umgekehrten Fall. Aus diesem Grund sind es hauptsächlich die Massenmedien, durch die in Italien Informationen über Deutschland bezogen werden. Allerdings konstatiert Roberto Giardina auch hier ein eklatantes Desinteresse aus italienischer Sicht. Denn was man über Deutschland schreibt, interessiert in Italien niemanden, auch die Kollegen und den Chefredakteur nicht . Eine Ausnahme stellt der Fußball-Sport dar. Dieser ist sowohl in Italien als auch in Deutschland von enormer Relevanz: Il gioco del calcio ha avuto fin dall inizio ampia diffusione e grande rilevanza sociale sia in Germania sia in Italia . Dabei haben beide Länder auf internationaler Ebene große Erfolge zu verbuchen: Sia l Italia sia la Germania, due paesi nel Pallone, hanno un cospicuo bottino di vittorie, seconde solo al Brasile, con alti e bassi però che hanno costellato di grande entusiasmo e di cocenti delusioni la loro storia, tra campionati europei e mondiali, alternantisi ogni due anni. Die Brisanz von internationalen Fußball-Turnieren führt dabei zu einem besonderen medialen Interesse. Fußballartikel erscheinen dann auf der Titelseite, es werden Sonderseiten gedruckt und neben dem eigentlichen Spielgeschehen wird ausführlich über Land und Leute berichtet: Nicht das Sportspiel (kursiv im Original) Fußball selbst produziert schon kulturelle Bedeutung(en), sondern erst diejenigen Geschichten, die rund um das Spielgeschehen erzählt werden. Dauert das eigentliche Sportspiel die bekannten 90 Minuten, so nimmt das dazugehörige Gesellschaftsspiel (kursiv im Original) mit seinen mal antizipatorischen, mal nachgetragenen Narrativierungen und Diskursivierungen den zigfachen Umfang ein und bietet zudem die bevorzugten Orte der meist wenig reflektierten Reproduktion von Nationalstereotypen. Kurzum der [...]
Nationale Stereotype in der italienischen Sportberichterstattung
Language: de
Pages: 132
Authors: Helena Pleier
Categories: Foreign Language Study
Type: BOOK - Published: 2014-04-11 - Publisher: diplom.de
Inhaltsangabe:Einleitung: Woher beziehen wir unser Wissen über fremde Länder, ihre Eigenheiten und ihre Gepflogenheiten? Ein ausdifferenziertes Bild ist dann möglich, wenn man einige Zeit im anderen Land verbringt und sich mit der dortigen Kultur vertraut macht. Diese Primärerfahrungen sind heutzutage viel eher möglich als noch vor wenigen Jahrzehnten. Doch während deutsche Touristen jeden Sommer über italienische Strände herfallen und so ihren Beitrag zu einem eher einseitigen Nationenbild leisten, gilt Deutschland für die Italiener als ein eher unattraktives Reiseziel und ist deswegen für die überwiegende Mehrheit ein wenig bekanntes Land sie kennen es viel schlechter als im umgekehrten Fall. Aus diesem Grund sind es hauptsächlich die Massenmedien, durch die in Italien Informationen über Deutschland bezogen werden. Allerdings konstatiert Roberto Giardina auch hier ein eklatantes Desinteresse aus italienischer Sicht. Denn was man über Deutschland schreibt, interessiert in Italien niemanden, auch die Kollegen und den Chefredakteur nicht . Eine Ausnahme stellt der Fußball-Sport dar. Dieser ist sowohl in Italien als auch in Deutschland von enormer Relevanz: Il gioco del calcio ha avuto fin dall inizio ampia diffusione e grande rilevanza sociale sia in Germania sia in Italia . Dabei haben beide Länder auf internationaler Ebene große Erfolge zu verbuchen: Sia l Italia sia
Medien und Stereotype
Language: de
Pages: 504
Authors: Martina Thiele
Categories: Social Science
Type: BOOK - Published: 2015-07-31 - Publisher: transcript Verlag
Medien setzen auf stereotype Aussagen und Bilder. Gegenstand der Forschung sind medial vermittelte und konstruierte Stereotype allerdings erst seit einigen Jahrzehnten. Martina Thiele bietet einen Überblick über Geschichte, Theorien und Methoden der kommunikationswissenschaftlichen Stereotypen- und Vorurteilsforschung. Mittels Metaanalysen erhebt sie, welche Studien zu nationalen und ethnischen, religiösen und geschlechtlichen, beruflichen und Altersstereotypen vorliegen und welche politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen die Stereotypenforschung forciert oder verhindert haben. So wird ein Forschungsfeld konturiert, das von hoher praktischer Relevanz für Journalismus, Werbung und PR ist.
Fußball als Paradoxon der Moderne
Language: de
Pages: 344
Authors: Marion Müller
Categories: Social Science
Type: BOOK - Published: 2009-05-14 - Publisher: Springer-Verlag
Warum stört sich beim Fußball eigentlich niemand daran, wenn Franz Beckenbauer über die „angeborene Geschmeidigkeit der Afrikaner“ sinniert? Warum finden wir die Existenz von Ausländerregelungen in der Bundesliga so selbstverständlich? Und weshalb ist die Vorstellung so abwegig, dass Frauen und Männer gemeinsam Fußball spielen? In jedem anderen Funktionssystem wären derartige partikularistische Diskriminierungen hochgradig legitimationspflichtig. Nur im Fußball bzw. im Sport werden nationale, ethnische sowie geschlechtliche Zuschreibungen unhinterfragt akzeptiert. Wieso aber gelten Ausländerbeschränkungen und Geschlechtersegregation nicht als Widerspruch zum sportlichen Leistungsprinzip und dem Inklusionspostulat funktional differenzierter Gesellschaften? Diese Fragen werden in der vorliegenden Arbeit anhand einer historischen Analyse des Fußballsports und ethnografischer Untersuchungen in drei Bundesligaklubs beantwortet.
Der Sportteil im Wandel
Language: de
Pages: 348
Authors: Daniel Beck
Categories: Sports journalism
Type: BOOK - Published: 2006 - Publisher:
Books about Der Sportteil im Wandel
Language: de
Pages: 138
Authors: Florian Wenz
Categories: Germany
Type: BOOK - Published: 2012 - Publisher: disserta Verlag
ACHTUNG! SURRENDER. For you Fritz, ze Euro 96 Championship is over.' So titelt die englische Boulevardzeitung DAILY MIRROR am 24. Juni 1996, zwei Tage vor dem EM-Halbfinalspiel Deutschland gegen England. Auf dem Titelbild sind die englischen Nationalspieler Stuart Pierce und Paul Gascoigne zu sehen, schreiend und mit Stahlhelmen. Daneben steht ein Kommentar von Piers Morgan, dem damaligen Chefredakteur der Zeitung. berschrift: Mirror declares football war on Germany.' Wortw rtlich werden in dem Artikel Ausz ge aus der Kriegserkl rung Englands an Deutschland aus dem Jahr 1939 abgedruckt. Selbst f r die englischen Boulevardmedien, in denen das Kraut-Bashing," also die Verunglimpfung Deutschlands mithilfe negativer Stereotype und NS-Anspielungen, Tradition hat, stellt diese Titelseite den H hepunkt ihrer Deutschlandfeindlichkeit dar. Zehn Jahre sp ter bei der WM 2006 in Deutschland macht vor allem die englische Presse eine Kehrtwende in ihrer Berichterstattung. Sowohl Qualit ts- als auch Boulevardzeitungen sind vom Gastgeberland Deutschland und seinen Einwohnern begeistert. The SUN berichtet ber die positiven Erfahrungen tausender englischer Fans in Deutschland. KATHRIN OCH kommt nach einer empirischen Untersuchung englischer Tageszeitungen zu dem Ergebnis, dass sich das Bild der Deutschen in der englischen Presse stark verbessert hat, wenn auch ein Rest an Kriegsanspielungen brig geblieben ist. Am Ende
Vier Jahrhunderte Zeitungsgeschichte in Oberitalien
Language: de
Pages: 330
Authors: Anja Hrbek
Categories: Gazzetta di Mantova
Type: BOOK - Published: 1995 - Publisher:
Am Beispiel der heutigen Tageszeitung "Gazzetta di Mantova", deren Wurzeln bis ins Jahr 1664 zurückreichen, untersucht diese Studie die Entwicklung einer Zeitung über vier Jahrhunderte. Dies geschieht zum einen in historisch-politischer, zum anderen in sprachlich-textueller Hinsicht, weshalb das Buch für den Zeitungshistoriker wie den Linguisten gleichermaßen interessant ist; als 'Nebenprodukt' liefert es dazu vielfältige Informationen zur italienischen Landeskunde. Abgerundet wird die monographische Darstellung durch Seitenblicke auf andere, vergleichbare Zeitungen, denen auch ergänzende Textbeispiele entnommen sind. Mit dieser Studie wird erstmals der Versuch unternommen, Pressesprache über einen so großen Zeitraum hinweg zu untersuchen, was bislang weder in der romanistischen noch der sonstigen linguistischen Forschung getan wurde. Der leitende Gesichtspunkt der diachronisch-strukturellen Untersuchung ist die Entwicklung der journalistischen Darstellungsformen, oder, linguistisch ausgedrückt, der Texttypen und -sorten; daß diese heute überaus vielgestaltig sind, ist eine banale Feststellung, aber gab es diese Vielgestaltigkeit schon immer? Und anders gefragt: Was sind die 'Urformen' der Pressekommunikation?
Verantwortung – Gerechtigkeit – Öffentlichkeit
Language: de
Pages: 430
Authors: Thomas Pleil, Petra Werner, Lars Rinsdorf, Klaus-Dieter Altmeppen
Categories: Business & Economics
Type: BOOK - Published: 2016-02-15 - Publisher: Herbert von Halem Verlag
Fragen nach und Debatten u ̈ber Verantwortung und Gerechtigkeit in der Gesellschaft fallen in die Phase eines andauernden Wandels von O ̈ffentlichkeiten, der maßgeblich durch die Digitalisierung gepra ̈gt ist. Die teilweise disruptiven Vera ̈nderungen fu ̈hren dazu, dass normative Anspru ̈che an (mediale) Kommunikation auf unterschiedlichen Ebenen neu ausgehandelt werden müssen. Dieser Band mit ausgewählten Beiträgen zur 60. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Darmstadt reflektiert aktuelle Entwicklungen im Journalismus, in den traditionellen Medien und auf den neuen Medienmärkten analytisch wie kritisch aus dem Blickwinkel von Ethik und Verantwortung.
Die Verwendung italienischer Stereotype in deutscher Werbung und ihre Bedeutung für die interkulturelle Kommunikation
Language: de
Pages: 20
Authors: Ulrike Neumann
Categories: Language Arts & Disciplines
Type: BOOK - Published: 2010-03-15 - Publisher: GRIN Verlag
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation, Note: 1,3 , Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Interkulturelle Wirtschaftskommunikation ), Veranstaltung: Werbung und Kultur – Ein deutsch-italienischer Vergleich, Sprache: Deutsch, Abstract: Welchen Stellenwert hat Werbung in der heutigen Zeit? Inwieweit nehmen wir Werbung überhaupt noch wahr, da wir täglich mit ihr, überall und zu jeder Zeit konfrontiert werden? Aufgrund ihrer Omnipräsenz kann die Werbung als Seismograph für Einstellungen und Werte unserer Gesellschaft betrachtet werden, denn laut SCHRÖDER ist „Werbung sowohl Spiegel der eigenen Kultur, der sie entstammt und auf die sie zielt, als auch Spiegel der Bilder über fremde Kulturen.“ Damit hat Werbung nicht nur einen Bezug zur eigenen Kultur, sondern auch Verbindungen zur interkulturellen Kommunikation. So agieren Menschen aus anderen Ländern und fremden Kulturen als Motiv und Werbeträger. Gerade nationale Stereotypen eignen sich besonders dafür, durch positive Merkmale den Kontext des Produktes zu erhöhen und es bekannter zu machen. In dieser Arbeit soll am Beispiel des Italienbildes in der deutschen Werbung diese Form der Werbekommunikation analysiert und an Fallbeispielen präzise dargestellt werden. Denn gerade Italien begegnet dem deutschen Werberezipienten in geradezu hoher Frequenz. Verwunderlich ist dies nicht: so sind die Aspekte, die mit positiven Assoziationen über
Die Welt zu Gast bei Freunden - Das neue Deutschlandbild im deutsch-französischen Kontext im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft 2006
Language: de
Pages: 19
Authors: Jochen Brandt
Categories: Foreign Language Study
Type: BOOK - Published: 2007-03-05 - Publisher: GRIN Verlag
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Landeskunde / Kultur, Note: 1,3, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Le football est une superimage pour l’union du peuple“. Diese Aussage des französischen Kommentators Thierry Roland im Spiel Deutschland gegen Argentinien beschreibt die integrative Kraft des Fußballs. Selten stand die deutsche Bevölkerung so hinter ihrer Nationalmannschaft, respektive zu ihrem Land wie während der gerade zu Ende gegangenen Fußballweltmeisterschaft. Die vorliegende Arbeit wird sich anhand zweier Fußballübertragungen mit der Frage beschäftigen, inwieweit sich das Deutschlandbild im Ausland, aber auch das Bild, das die Deutschen von sich selbst haben, geändert haben könnte. Dies erscheint nach einer Weltmeisterschaft in Deutschland sinnvoll, bei der sich „die Welt zu Gast bei Freunden“ durchaus wohl fühlte und der Gastgeber in ungewohnt gelöster Weise sich und seine Gäste feierte. Darüber hinaus beschäftigt sich diese Arbeit mit stereotyper Wahrnehmung der Nachbarländer, bezüglich charakterlicher Eigenschaften und Spielweise. Obwohl die kulturelle und gesellschaftliche Wirkung von massenmedialen Sportgroßereignissen nicht von der Hand zu weisen ist, gibt es hierzu in der Forschung zur interkulturellen Kommunikation kaum Arbeiten. Eine Ausnahme bildet die Arbeit von Jochen Müller, die die Fremdwahrnehmung Deutschlands und Frankreichs anhand der Sportberichterstattung in Printmedien und
Zur Situation afroamerikanischer Sportler in den USA
Language: de
Pages: 89
Authors: Carola Schulz
Categories: Sports & Recreation
Type: BOOK - Published: 2004-03-30 - Publisher: diplom.de
Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Die Leistungsunterschiede in bestimmten Sportarten von Weissen und Schwarzen werden oft als Ausdruck natürlicher, nicht aber sozialer Tatbestände wahrgenommen und gedeutet. Der Glaube, Schwarze seien aufgrund einer spezifischen Muskelzusammensetzung, Anatomie oder Reaktionsfähigkeit für bestimmte Sportarten besonders geeignet, hat sich tief ins Alltagsbewusstsein eingeschrieben. Auffallend ist, dass schwarze Sportler überwiegend in Mannschaftssportarten und den Laufdisziplinen überrepräsentiert sind, während sie in anderen (Individualsportarten) eher unterrepräsentiert oder gar nicht vertreten sind. Es steht zu vermuten, dass die Lage, wie sie sich im (Profi)Sport darstellt, nicht repräsentativ für die gesamte Situation im Sport und der gesellschaftlichen Situation in den USA im Allgemeinen ist. Außerdem liegt es nahe, dass gegenwärtig gezielt auf die Entwicklung der sozialen, gesellschaftlichen und sportlichen Strukturen Einfluss genommen wird. In dieser Arbeit werden die (Hinter-)Gründe für die übermäßige Präsenz afroamerikanischer Athleten in bestimmten Sportarten herausgestellt. Dabei richtet sich das Hauptaugenmerk auf die gesellschaftspolitische Wirklichkeit, insbesondere die bis heute spürbaren Auswirkungen der Kolonialgeschichte Nordamerikas. Im abschließenden Teil erfolgt ein Ausblick auf mögliche anstehende Veränderungen und Alternativen in nächster Zukunft. Was hat sich faktisch verändert? Lassen die Tatsachen umfassende Schlüsse zu? Kann von Gleichberechtigung die Rede sein? Sprechen die erfolgreichen Star Athleten für einen Wandel? Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: Einleitung2 1.Erläuterung relevanter Begriffe4 2.Gesellschaftspolitische Lage